Urlaub!

 

Endlich ist es soweit und wir können zum diesjährigen Urlaubstörn aufbrechen. Pünktlich zum Törnbeginn haben wir jetzt auch eine Sprayhood die uns nun hoffentlich gute Dienste erweisen wird. Da wir in dieser Saison einen Liegeplatz in Wedel haben, müssen wir erstmal durch den NOK nach Kiel fahren. Mittlerweile haben wir aber schon Routine auf der Kanalpassage.

Das heutige Tagesziel ist Rendsburg beim RVR. Die Wassertiefe unterm Kiel beträgt laut Echolot genau 0m! Eine Grundberührung konnten wir zwar nicht feststellen aber wir hoffen, dass der Wasserstand sich nicht ändert, sonst haben wir morgen früh ein Problem.

Probleme mit der Furlex

Heute auf einem Feierabendtörn nach Pagensand hatte die Furlex Probleme gemacht. Zuerst war nur das Einreffen schwierig, dann klackerte irgendwas auf dem Vorschiff. Wie sich herausgestellt hat war dies das Kugellager. Die Kugeln rollten munter über das Deck statt ihre eigentliche Aufgabe in der Rollanlage zu verrichten.

Ich musste die Rollgenua daher von Hand um das Vorstagprofil wickeln. Bei dem kräftigen Wind und Wellengang auf der Elbe war das Einhand kein leichtes unterfangen.

Pfingsttörn nach Pagensand

Heute soll es mal Richtung Pagensand gehen. Es ist zwar wenig Wind aber dafür ist es trocken. Immerhin etwas, das muß man ausnutzen.

Mit immerhin 2 Bft. geht es Richtung Pagensand. Auf Höhe der Hetlinger Schanze kommt mir die Allegro, eine Hanseat 70 von guten Freunden entgegen. Leider sind sie schon wieder auf dem Rückweg.

An der Nordspitze von Pagensand wird der Wind immer schwächer. Also eine Wende fahren und zurück.

Bei Bützfleth ist dann vollkommen Schluß mit dem Wind. Es bleibt nichts anderes übrig als die Segel runter zu nehmen und den Diesel anzuwerfen.

Auslaufparade Hamburger Hafengeburtstag

Wir waren von der Einlaufparade schon vorgewarnt, nochmal wollte ich eigentlich nicht im Regen motoren. Sind daher erst gegen 16 Uhr aus Wedel ausgelaufen. Diesmal sind Freunde von uns mit an Bord, mit vier Erwachsenen und zwei Kindern haben wir nun eindeutig die Grenze des Erträglichen erreicht. Für mehr ist dieses Boot einfach nicht geschaffen.

Am Ende der Auslaufparade sehen wir zum ersten Mal in diesem Jahr die Queen Mary II. Was für ein Luxusliner, bei uns an Bord geht es da doch wesentlich rustikaler zu.

Nach dem Törn schaue ich mir den Motor an. Und wieder Öl in der Bilge. Das kommt eindeutig vom Flansch der Wasserpumpe. Und ich habe nun schon eine neue Dichtung eingebaut. Nochmal alle Schrauben nachgezogen und jetzt scheint es wohl dicht zu sein.

Einlaufparade Hamburger Hafengeburtstag

Heute gehts zur Einlaufparade vom Hamburger Hafengeburtstag. Und wie es sich für Hamburg gehört ist der Himmel bedeckt. Aber nur bis wir den Hafen verlassen haben, dann gibt es einen Wolkenbruch.

Schwiegereltern sind extra aus Hannover gekommen um sich das Spektakel anzusehen. Stattdessen schütten sie den Regen aus ihren Schuhen und verziehen sich unter Deck.

Im Köhlfleethafen heißt es erstmal Diesel aus dem Kanister nachbunkern, an Segeln ist bei diesem Wetter nicht zu denken. An der Wasserpumpe leckt immer noch etwas Öl heraus. Habe ich schon gesagt das ich diesen Motor verfluche ?

Der Regen hat sich etwas beruhigt und die Fahrt geht weiter bis zu den Landungsbrücken. Sehr schön hier mal alles von der Wasserseite aus zu betrachten. Die Menschen stehen an Land wie die Ölsardinen in der Dose. Ich beneide keinen von denen.

Auf der Rückfahrt nach Wedel sehen wir die Gorck Fock an den Landungsbrücken. Endlich darf sie auch mal wieder fahren. Ich kann diese ganze Diskussion um die Sicherheit an Bord nicht verstehen. Auf einem Schulschiff passieren nun mal Unfälle, sowas läßt sich nie ganz vermeiden. Aber den Kapitän dafür verantwortlich zu machen finde ich etwas überspitzt.

 

Probefahrt nach Lühesand

Mit Celina ging es heute auf einen kurzen Probetörn rüber nach Lühesand und bis zum Kraftwerk Wedel. Wieder hat sich etwas Öl in der Bilge gesammelt. Irgendwie macht mich dieser Motor langsam wahnsinnig. Ich werde wohl mal eine neue Dichtung für die Wasserpumpe besorgen müssen.

Die Probleme sind ja nicht neu, wir haben schon die ganze letzte Saison Probleme mit dem Diesel gehabt. Irgendwann müssen wir dieses Problem mal in den Griff bekommen. Für diese Saison habe ich daher sicherheitshalber einen gebrauchten Außenborder mit 8PS besorgt. Wenn der Diesel sich nun verabschieden sollte haben wir wenigstens noch einen Motor. Ist natürlich doof das wir nun nicht nur Diesel sondern auch noch genügend 2-Takt Sprit für den Außenborder mitführen müssen. Allerdings brauchen wir für das Dingi ja auch Sprit, von daher ist das dann nicht ganz umsonst.

 

Erster Törn in Richtung Hamburg

Der erste Törn in diesem Jahr. Auslaufen 1/2 Std. vor Hochwasser in Wedel, daher musstem wir Richtung Hamburg gegen den Strom aufkreuzen. Es war ein sehr schöner erster Törn.

Nach dem Törn ging es daran das Motor- und Getriebeöl zu wechseln. Dafür war im Herbst keine Zeit mehr und an Land kann man den Motor schlecht warmlaufen lassen.

Unter der Wasserpumpe hat sich etwas Wasser und Öl gesammelt. War das etwa das Problem mit dem ständigen Öl in der Bilge in der letzten Saison ? Habe die Wasserpumpe ausgebaut und mit Hylomat Dichtmasse wieder eingesetzt. Nun scheint alles wieder dicht zu sein.

Von Brunsbüttel nach Wedel

Heute soll es nun weiter nach Wedel gehen und im Gegensatz zur Ostsee müssen wir uns heute an feste Zeiten halten. Die Elbe ist ein Gezeitenrevier und es macht keinen Sinn gegen die Strömung zu fahren. Um 9.36 Uhr ist Niedrigwasser und so wollen wir gegen 9.00 Uhr auslaufen.

Aber erstmal ist Frühstücken angesagt. Da wir hier mitten in der Stadt liegen hole ich belegte Brötchen vom Bäcker.

Um 9.15 Uhr laufen wir aus und können gleich in die offene Schleuse fahren, was für ein Glück! Und heute brauchen wir auch nicht zum Schleusenmeister, denn es wird grundsätzlich nur in Holtenau für die gesamte Strecke bezahlt.

Die Elbe empfängt uns mit sehr schönem Wetter und wir können gleich die Segel setzen und mit der auflaufenden Tide in Richtung Wedel segeln. Unser erster Törn auf der Elbe ist wirklich schön.

Um 15 Uhr kommen wir in Wedel an und müssen uns nun erstmal einen Liegeplatz suchen. Wir legen uns gleich an den östlichsten Steg weit vorne auf einen grün beschilderten Liegeplatz. Dann geht es zum Hafenmeister zum Checkin, wir wollen ja noch bis zum Ende der Saison hier liegenbleiben. Leider könnenn wir nicht an dem ausgesuchten Platz bleiben und müssen uns stattdessen ganz ans Ende von Steg F verholen. Von da aus ist es eine ganz schöne Lauferei zum Parkplatz, da sind wir von Wendtorf schon sehr verwöhnt.